Brustvergrößerung ohne Schmerzen?

Wie innovative Methoden es möglich machen

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Wie innovative Methoden es möglich machen
Frankfurt am Main - Eine starke Gewichtsabnahme, ungleiche Körperproportionen oder das Unwohlsein über die natürliche Erschlaffung der Haut – es gibt verschiedene Gründe, warum Frauen über eine Brustvergrößerung nachdenken. Wer sich in seinem Selbstwertgefühl stark eingeschränkt fühlt, empfindet den Eingriff oftmals als große Entlastung. Viele schrecken jedoch vor einer OP zurück, da sie diese mit großen Schmerzen und Risiken verbinden. Allerdings gibt es inzwischen chirurgische Techniken, die Beschwerden nach dem Eingriff weitestgehend eliminieren. „Es kommt dabei insbesondere darauf an, das Gewebe möglichst schonend zu präparieren und zu behandeln. Dazu gehört zum Beispiel auch, auf Drainagen zu verzichten. Dadurch verspüren Patientinnen weniger Schmerzen als bei anderen Vorgehensweisen. Die meisten Frauen sind in der Regel bereits nach weniger als 24 Stunden wieder gesellschaftsfähig und können ihren normalen Alltagstätigkeiten wie gewohnt nachgehen“, berichtet Dr. med. Robin Deb, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und Gründer der Praxis Central Aesthetics in Frankfurt am Main.

Sanftes Operieren
Eine Brustvergrößerung unter Anwendung der sogenannten DEBreast-Methode verläuft beispielsweise besonders gewebeschonend. Dies lässt sich unter anderem auf die No-Touch-Technik zurückführen. „Mithilfe einer Art Spritztüte platziert der Chirurg das Implantat in der Brust, ohne dass es die Haut der Patientin berührt oder durch die Öffnung gequetscht werden muss. Auch ein stumpfes Operieren, bei dem der Arzt die Implantattasche mit den Fingern formt, bleibt aus. Stattdessen verwendet er spezielle Pinzetten, die das Gewebe durchtrennen und zeitgleich die Blutgefäße veröden. So verringert sich das Blutungsrisiko und Patientinnen verspüren weniger Schmerzen“, erläutert Dr. Deb. Bei der Methode werden auch Traumatisierungen der Rippen weitestgehend vermieden, was zusätzlich zur Schmerzarmut beiträgt. Die Kombination aller Maßnahmen ermöglicht somit einen schonenden Eingriff mit weniger Beschwerden und guter Genesung der Patientinnen.

Schnelle Regeneration
Nach der Operation bemerken Patientinnen lediglich ein Spannungsgefühl in der Brust, das sich mit einem Bluterguss oder blauen Fleck vergleichen lässt. Viele Frauen sind bereits am nächsten Tag wieder gesellschaftsfähig und sogar in der Lage, ihre Arme normal zu bewegen und sie über den Kopf zu heben. „Da die Brust nicht mit einem Verband abgedeckt werden muss, können Patientinnen den alltäglichen Hygienebedürfnissen wie Duschen und Haarewaschen direkt nach dem Eingriff wieder nachkommen. Leichte sportliche Aktivitäten lassen sich bereits zwei Wochen nach der Behandlung wie gewohnt durchführen. Mit Trainingsarten wie Jogging oder Kraftsport sollten Patientinnen allerdings noch weitere vier bis sechs Wochen warten, weil während der Ausübung starke Erschütterungen auf Brust und Implantat wirken können“, erklärt Dr. Deb. Eine weitere Besonderheit des schonenden Eingriffs: Nach der Behandlung muss der Chirurg keine Fäden ziehen, da sie sich von selbst auflösen. Normale Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Abständen stehen dennoch an, um das körperliche Wohlergehen der Patientinnen nach dem Eingriff sicherzustellen.

Weitere Informationen unter
www.schoenheitschirurgie-ffm.de

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